Zusammenfassung : George Sand, mit bürgerlichem Namen Aurore Lucile Amantine Dupin (1804-1876), gehört zu den interessantesten
und zugleich umstrittensten
Frauengestakten des 19. Jahrhunderts;
Sie war eine
Heroine des Liebe, eine leidenschaftliche Vorkämpferin für die Emanzipation der Frau, eine überzeugte Sozialistin – une eine gefeierte Romanautorin. Das Enfant terrible der mondänen Pariser Gesellschaft lieferte mit seinen amourösen Abenteuern und Mesalliancen, seiner fieberhaften Jagd nach Liebesglück und – erfüllung den Gesprächsstoff der Salons. Man sagte
ihr niedrig-perversen erotischen Hang ebenso nach wie die Vorzüge
echter Liebesfähigkeit.
Casimir Carrère
versucht das Geheimnis zu ergründen, das die Geschicke ihres Herzens bestimmte. Er zeichnet anhand
von Briefen, Memoiren und Romanen der George Sand sowie den Außerungen ihrer Zeitgenossen und teilweise neuer, bisher unbekannter Dokumente den Lebensweg dieser faszinierenden Persönlichkeit nach: die ersten Freund und Liebschaften,
die unglückliche Eh emit Baron Dudevant,
ihre flüchtigen und leidenschaftlichen Liebesabenteuer
und schließlich ihr Leben als gereifte
une besonnene Frau.
Prosper Mérimée, Alfred de Musset, Frédéric Chopin, Charles de Sainte-Beuve, Franz Liszt,
Heinrich Heine, Eugène Delacroix und Gustave Flaubert sind nur einige der
klingenden Namen, die in ihrem Leben eine
Rolle gespielt haben. Sie gewinnen
Leben durch die einfühlsame und historish genaue Darstellung, die bei aller Popularität
auch wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht wird.